Textilpflege Manthey • Othmarstr. 7 • 50226 Frechen • Tel.: 02234-58303
Presse
Meisterbetrieb
Für unsere Investition in einen sparsameren Dampfkessel interessierte sich die Fachpresse, die 2011 diesen Artikel veröffentlichte. Dies stellt ausdrücklich keine Empfehlung unsererseits für den Kessel dar, mit dem wir inzwischen viele Probleme hatten. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Manara-Kessel anzuschaffen, sind wir gerne zu einem Erfahrungsaustausch bereit.
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Textilpflege Manthey in Frechen ________________________________________________________ Sparsame Dampftechnik als Zukunftssicherung   Die Schere zwischen Umsatz und Ertrag geht immer weiter zusammen, wie die Betreiber von  Textilpflege- Unternehmen - und nicht nur sie - seit Jahren feststellen müssen. Es gilt daher, die Kosten nachhaltig zu verringern. Ein wichtiger Ansatzpunkt dazu ist die Reduzierung des Primärenergie-Verbrauchs. Bei der Textilpflege Manthey in Frechen bei Köln hat im Herbst vergangenen Jahres ein neuer ausgesprochen sparsamer Dampfkessel von Manara/Heprotex Einzug gehalten.
Die 50.000-Einwohner-Stadt Frechen liegt im Rheinischen Bratmkohlerevier und grenzt unmittelbar westlich an die Rhein-Metropole Köln. Im Osten/Südosten Frechens liegt der Hügelrücken „Ville“, gewissermaßen als liebenswürdige Vorbereitung auf die bewegtere Eifel. Von hier kommt das Gemüse für die Kölner. Der Braunkohleabbau legte Frechens Bedeutung als Industriestandort fest, wichtig war auch der Quarzsandabbau für die Glasherstellung spätantiker Zeit und die Produktion von Töpferwaren. Bis zur aktuellen Gegenwart hat sich das wirtschaftliche Bild der Mittelstadt verschoben - heute dominieren Handel, Verkehr Nachrichtenwesen und Dienstleistungen.Verkehrstechnisch ist Frechen optimal erschlossen. Frechen liegt zwischen der A1 und der A4. Schnell zu erreichen ist der Flughafen Köln-Wahn und auch per Bahn ist die Stadt im Rhein-Erft-Kreis bestens angebunden. Vor über 100 Iahren, um ganz genau zu sein im Iahre 1908, wurde in Frechen eine kleine Wäscherei gegründet. Deren technische Ausrüstung bestand in einer mit Kohle beheizten Waschmaschine. Gegenüber der häuslichen Wäsche mit weitgehend manueller Arbeit stellte die Möglichkeit, Wäsche in einem Betrieb bearbeiten zu lassen, einen gewaltigen Fortschritt dar. Emil Manthey, Vater des heutigen Inhabers der Textilpflege-Unternehmung in Frechen, war in einer Großwäscherei beschäftigt. Er heiratete in den bestehenden Kleinbetrieb ein und modernisierte ihn grundlegend, wobei ihm seine beruflichen Erfahrungen halfen. 1969, in der Zeit, als die Textilreinigung im organischen Lösemittel florierte, wurde die Wäscherei Manthey durch eine Reinigungs-Abteilung erweitert. So konnte praktisch das gesamte Textilpflege-Spektrum angeboten und weitgehend durchgeführt werden. lm Vordergrund der unternehmerischen Arbeit stand als Selbstverpflichtung die Erzeugung einer meisterhaften, erstklassigen Qualität, der die Manthey-Textilpflege ihren exzellenten Ruf verdankt. Da sich im Laufe der Jahrzehnte nichts daran geändert hat, hat der Name ,,Manthey" nach wie vor einen erstklassigen Klang bei Kunden und Kollegen. Manthey steht für handwerkliche Meisterschaft und damit für eine gute, lebendige Tradition.  1978 übernahm der heutige Inhaber Eberhard Manthey das Unternehmen in der Frechener Stadtmitte. Er ist Meister des Wäscher- und Plätterhandwerks und hat eine Fachausbildung als Chemischreiniger absolviert. Auch die Nachfolge in der Führung des erfolgreichen Textilpflege-Unternehmens ist gesichert: Sohn Henrik Manthey ist bereits an führender Stelle in den Betrieb integriert und wird ihn zu gegebener Zeit übernehmen. Auch er hat Meisterehren im Fach Textilreiniger erworben, ebenso wie Tochter Michaela Gallhoff, die sich als vereidigte Sachverständige etabliert hat. Sie ist außerdem als Obermeisterin der Textilreinigerinnung Köln/Bonn ganz eng mit dem Gewerbe verbunden - was offensichtlich zur Familien-Tradition gehört. Neben der Pflege von Wäsche und Garderobe aus Privathaushalten, die nach wie vor den Hauptanteil am Umsatz liefern, hat sich Manthey auf ganz bestimmte Gebiete spezialisiert, die gut nachgefragt werden. Das sind zum einen Vorhänge, Gardinen und Dekos. Da arbeitet der Frechener Textilpflege-Betrieb eng mit zahlreichen Raumausstattem zusammen. Die Teile werden gewaschen oder, wenn erforderlich, gereinigt und anschließend korrekt gebügelt oder aufgedämpft. Auch Bettwaren können bei Manthey abgegeben werden. Hier kommt das Nassreinigungsverfahren zum Einsatz. Komplette Oberbetten einschließlich der Daunenfüllung werden gewaschen und getrocknet und gewinnen dadurch Fülle und Volumen zurück. Zum Angebot der Frechener Textilpflege zählen ferner ein Mangelservice und die exklusive Bearbeitung von Brautkleidern sowie Uniformen, zumeist für die zahlreichen Karnevalsvereine. Schließlich liegt Frechen im Einzugsgebiet der deutschen Hauptstadt des Karnevals.  
Erschienen Juli 2011
“Sparsame Dampftechnik   als Zukunftssicherung”
Praktisch seit der Betriebsgründung agiert die Textilpflege Manthey in diesem hübschen Haus an der Othmarstraße in der Stadtmitte Frechens. Parken kann der Kunde genau gegenüber in schrägen Parktaschen.
Der Chef der Textilpflege Manthey, Eberhard Manthey, demonstriert, wie einfach und klar die Steuerung seines neuen Dampfkessels von Manara/Heprotex arbeitet.
Ein besonderes Arbeitsgebiet bilden Paramente für den liturgischen Bedarf der Kirchengemeinden. Und in den letzten Jahren haben sich die Mantheys ein bei Reiniger-Kollegen eher unbeliebtes Feld erschlossen: Krawatten (mehr dazu im Kasten). Was bei Manthey allerdings nicht übernommen wird, ist Massenware wie zum Beispiel Hotelwäsche. ,,Unser Metier sind neben den Spezialitäten die klassischen Textilpilege-Aufgaben“, stellt Eberhard Manthey klar. Zwei Gründe haben den Frechener Textilpfleger bewogen, über die Dampferzeugung in seinem Betrieb nachzudenken: die bestehende Kesselanlage war in die Jahre gekommen. Der Wirkungsgrad des klassischen Dreizugkessels konnte mit den Werten moderner Kessel einfach nicht mehr mithalten. Und in Anbetracht der permanent steigenden Kosten für Öl und Gas wurde eine Primärenergie sparende Lösung allmählich unabdingbar. Denn das Preisniveau, das seine Kunden akzeptieren, ließ und lässt sich keinesfalls an den Energiekosten orientieren. Zu dem Vertriebsunternehmen Heprotex Maschinen GmbH, Klingenberg-Trennfurt, das sich in den letzten Iahren zu einem Gesamtausrüster entwickelt hat, bestanden bereits seit langem Geschäftsbeziehungen. Die Energie- und Dampfspezialisten von Heprotex offerierten eine Lösung für das Dampfkessel-Problem, die eine mindestens gleiche Leistung bei deutlichen Einsparmöglichkeiten an Heizöl versprach. Eberhard Manthey war mit dem Konzept einverstanden und so wurde im Oktober vergangenen Jahres ein schneller Wasserraumkessel des italienischen Spezial-Herstellers Manara installiert. Das Unternehmen, beheimatet in Bianconese di Fontevivo, Region Parma, verfügt über 40 Jahre Erfahrung im Dampfkesselbau. Heprotex vertreibt exklusiv die Anlagen dieses Produzenten in Deutschland. Der TFI-40, wie die Typbezeichnung des neuen Kessels im Manthey-Betrieb lautet, produziert stündlich 400 Kilogramm Dampf bei einem Arbeitsdruck von 11,5 bar. Das großdimensionierte Flammrohr als erster der drei Energieübergänge ist asymmetrisch mit Erweiterung nach unten gestaltet, um die Zirkulation im Kessel zu fördern und den oberen Dampfraum zu vergrößern. Die Rauchgaswendekammer wird von Wasser umspült, was die Warmeabgabe optimiert. Das hohe Niveau der Energieübergänge innerhalb des Kessels und das üppige Dampfvolumen sorgen für eine stabile Lieferung von erstklassigem Sattdampf. Das geschieht ohne dass bei Aufschaltung stärkerer Verbraucher wie beispielsweise einer Mangel Qualität und Druck des Dampfes signifikant abfallen. ,,Die Dampfstabilität wird spielend gehalten“, beschreibt Eberhard Manthey diesen Vorzug des Manara. Außerdem glähnt die italienische Kesselkonstruktion durch extrem schnelle Aufheizzeiten: Eberhard Manthey nennt einen Wert von 10 bis 15 Minuten. Das ist ein Tempo, das fast schon in die Region der Schnelldampferzeuger reicht. Die TFI-Kessel von Manara sind TÜV-genehmigungsfrei, die regelmäßige Überwachung kann von sachkundigem Personal durchgeführt werden. Die Manara-Serie TFI wird in einer breiten, fein abgestuften Leistungspalette zwischen 50 und 800 Kilogramm Dampf pro Stunde angeboten, Optional können Kessel ab einer bestimmten Leistung mit integrierter Speisewasser-Vorwärmung ausgestattet werden. ,,Mit dem neuen Manara-Kessel erzielen wir Einsparungen beim Heizöl von gut und gem 20 Prozent“, rechnet Eberhard Manthey vor. Bezüglich Leistung, Qualität und Verfügbarkeit habe man keinerlei Abstriche gegenüber dem alten großen Kessel hinnehmen müssen, eher im Gegenteil, ,,Die schnelle Aufheizzeit ist schon ein großes Plus für den Betriebsablauf“, betont Manthey. Solche Pluspunkte können einen wichtigen Beitrag leisten, einem Betrieb gute Chancen für die Zukunft zu sichern. kpl
Ein voll gepacktes Speicherband erfreut das Herz des Reinigers. Hier handelt es sich um Garderobenteile - die Hemden sind auf einem separaten Ständer abgehängt.
Der Krawatten-Service bei Manthey Das Thema Krawattenreinigung haben Eberhard Manthey und Sohn Henrik vor ein paar Jahren erschlossen. Krawatten zählen ja nicht unbedingt zu den bevorzugten Kleidungsteilen in der täglichen Praxis des Textilreinigers. Und genau in diese Marktlücke sind die Mantheys vorgestoßen.  Bei der Bearbeitung der problematisch zu pflegenden Halsschmuck-Teile gibt es eine Arbeitsteilung im Frechener Betrieb der Mantheys: Henrik nimmt sich die Verfleckungen auf den meist sehr edlen Stücken vor. Er hat sich intensiv mit allen Fragen der Detachur beschäftigt und mittlerweile viel Erfahrung und Routine in der diffizilen Kunst der Fleckentfernung auf Krawatten erwerben können.  Der Finish liegt in den bewährten Händen des Seniors. Wer denkt, es genüge schon ein leichter Bügelstrich mit dem Eisen, der täuscht sich gewaltig. Das Krawattenbügeln ist eine anspruchsvolle Kunst, die viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordert. Das Geschäft mit der Krawatte läuft im wesentlichen über Internet. Für diese Dienstleistung wurde eine eigene Web-Seite eingerichtet: www.krawattenreinigung.de.  Mittlerweile kommen Krawattenpäckchen, teilweise mit mehr als zehn Exemplaren, aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland. Beliebt ist der Service vor allem bei Vertretern der höheren Managementebenen aus Wirtschaft, Banken- und Versicherungswesen. Und gar nicht selten kommt es vor, dass liebenswürdige Dankesbriefe an die Mantheys gerichtet werden. Der Krawatten-Service: Ein Geschäft, das eine eigene Dynamik entwickelt hat und auch wirtschaftlich zum Erfolgsmodell geworden ist.
Textilpflege Manthey • Othmarstr. 7 • 50226 Frechen • Tel.: 02234-58303
Meisterbetrieb
Für unsere Investition in einen sparsameren Dampfkessel interessierte sich die Fachpresse, die 2011 diesen Artikel veröffentlichte. ausdrücklich keine Empfehlung unsererseits für den Kessel dar dem wir inzwischen viele Probleme hatten. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Manara-Kessel anzuschaffen, sind wir gerne zu einem Erfahrungsaustausch bereit.
Textilpflege Manthey in Frechen ________________________________________________________ Sparsame Dampftechnik als Zukunftssicherung   Die Schere zwischen Umsatz und Ertrag geht immer weiter zusammen, wie die Betreiber von  Textilpflege- Unternehmen - und nicht nur sie - seit Jahren feststellen müssen. Es gilt daher, die Kosten nachhaltig zu verringern. Ein wichtiger Ansatzpunkt dazu ist die Reduzierung des Primärenergie-Verbrauchs. Bei der Textilpflege Manthey in Frechen bei Köln hat im Herbst vergangenen Jahres ein neuer ausgesprochen sparsamer Dampfkessel von Manara/Heprotex Einzug gehalten.
Die 50.000-Einwohner-Stadt Frechen liegt im Rheinischen Bratmkohlerevier und grenzt unmittelbar westlich an die Rhein-Metropole Köln. Im Osten/Südosten Frechens liegt der Hügelrücken „Ville“, gewissermaßen als liebenswürdige Vorbereitung auf die bewegtere Eifel. Von hier kommt das Gemüse für die Kölner. Der Braunkohleabbau legte Frechens Bedeutung als Industriestandort fest, wichtig war auch der Quarzsandabbau für die Glasherstellung spätantiker Zeit und die Produktion von Töpferwaren. Bis zur aktuellen Gegenwart hat sich das wirtschaftliche Bild der Mittelstadt verschoben - heute dominieren Handel, Verkehr Nachrichtenwesen und Dienstleistungen.Verkehrstechnisch ist Frechen optimal erschlossen. Frechen liegt zwischen der A1 und der A4. Schnell zu erreichen ist der Flughafen Köln-Wahn und auch per Bahn ist die Stadt im Rhein-Erft-Kreis bestens angebunden. Vor über 100 Iahren, um ganz genau zu sein im Iahre 1908, wurde in Frechen eine kleine Wäscherei gegründet. Deren technische Ausrüstung bestand in einer mit Kohle beheizten Waschmaschine. Gegenüber der häuslichen Wäsche mit weitgehend manueller Arbeit stellte die Möglichkeit, Wäsche in einem Betrieb bearbeiten zu lassen, einen gewaltigen Fortschritt dar. Emil Manthey, Vater des heutigen Inhabers der Textilpflege-Unternehmung in Frechen, war in einer Großwäscherei beschäftigt. Er heiratete in den bestehenden Kleinbetrieb ein und modernisierte ihn grundlegend, wobei ihm seine beruflichen Erfahrungen halfen. 1969, in der Zeit, als die Textilreinigung im organischen Lösemittel florierte, wurde die Wäscherei Manthey durch eine Reinigungs-Abteilung erweitert. So konnte praktisch das gesamte Textilpflege-Spektrum angeboten und weitgehend durchgeführt werden. lm Vordergrund der unternehmerischen Arbeit stand als Selbstverpflichtung die Erzeugung einer meisterhaften, erstklassigen Qualität, der die Manthey-Textilpflege ihren exzellenten Ruf verdankt. Da sich im Laufe der Jahrzehnte nichts daran geändert hat, hat der Name ,,Manthey" nach wie vor einen erstklassigen Klang bei Kunden und Kollegen. Manthey steht für handwerkliche Meisterschaft und damit für eine gute, lebendige Tradition.  1978 übernahm der heutige Inhaber Eberhard Manthey das Unternehmen in der Frechener Stadtmitte. Er ist Meister des Wäscher- und Plätterhandwerks und hat eine Fachausbildung als Chemischreiniger absolviert. Auch die Nachfolge in der Führung des erfolgreichen Textilpflege-Unternehmens ist gesichert: Sohn Henrik Manthey ist bereits an führender Stelle in den Betrieb integriert und wird ihn zu gegebener Zeit übernehmen. Auch er hat Meisterehren im Fach Textilreiniger erworben, ebenso wie Tochter Michaela Gallhoff, die sich als vereidigte Sachverständige etabliert hat. Sie ist außerdem als Obermeisterin der Textilreinigerinnung Köln/Bonn ganz eng mit dem Gewerbe verbunden - was offensichtlich zur Familien-Tradition gehört. Neben der Pflege von Wäsche und Garderobe aus Privathaushalten, die nach wie vor den Hauptanteil am Umsatz liefern, hat sich Manthey auf ganz bestimmte Gebiete spezialisiert, die gut nachgefragt werden. Das sind zum einen Vorhänge, Gardinen und Dekos. Da arbeitet der Frechener Textilpflege-Betrieb eng mit zahlreichen Raumausstattem zusammen. Die Teile werden gewaschen oder, wenn erforderlich, gereinigt und anschließend korrekt gebügelt oder aufgedämpft. Auch Bettwaren können bei Manthey abgegeben werden. Hier kommt das Nassreinigungsverfahren zum Einsatz. Komplette Oberbetten einschließlich der Daunenfüllung werden gewaschen und getrocknet und gewinnen dadurch Fülle und Volumen zurück. Zum Angebot der Frechener Textilpflege zählen ferner ein Mangelservice und die exklusive Bearbeitung von Brautkleidern sowie Uniformen, zumeist für die zahlreichen Karnevalsvereine. Schließlich liegt Frechen im Einzugsgebiet der deutschen Hauptstadt des Karnevals.  
“Sparsame Dampftechnik   als Zukunftssicherung”
Der Chef der Textilpflege Manthey, Eberhard Manthey, demonstriert, wie einfach und klar die Steuerung seines neuen Dampfkessels von Manara/Heprotex arbeitet.
Ein besonderes Arbeitsgebiet bilden Paramente für den liturgischen Bedarf der Kirchengemeinden. Und in den letzten Jahren haben sich die Mantheys ein bei Reiniger-Kollegen eher unbeliebtes Feld erschlossen: Krawatten (mehr dazu im Kasten). Was bei Manthey allerdings nicht übernommen wird, ist Massenware wie zum Beispiel Hotelwäsche. ,,Unser Metier sind neben den Spezialitäten die klassischen Textilpilege-Aufgaben“, stellt Eberhard Manthey klar. Zwei Gründe haben den Frechener Textilpfleger bewogen, über die Dampferzeugung in seinem Betrieb nachzudenken: die bestehende Kesselanlage war in die Jahre gekommen. Der Wirkungsgrad des klassischen Dreizugkessels konnte mit den Werten moderner Kessel einfach nicht mehr mithalten. Und in Anbetracht der permanent steigenden Kosten für Öl und Gas wurde eine Primärenergie sparende Lösung allmählich unabdingbar. Denn das Preisniveau, das seine Kunden akzeptieren, ließ und lässt sich keinesfalls an den Energiekosten orientieren. Zu dem Vertriebsunternehmen Heprotex Maschinen GmbH, Klingenberg-Trennfurt, das sich in den letzten Iahren zu einem Gesamtausrüster entwickelt hat, bestanden bereits seit langem Geschäftsbeziehungen. Die Energie- und Dampfspezialisten von Heprotex offerierten eine Lösung für das Dampfkessel-Problem, die eine mindestens gleiche Leistung bei deutlichen Einsparmöglichkeiten an Heizöl versprach. Eberhard Manthey war mit dem Konzept einverstanden und so wurde im Oktober vergangenen Jahres ein schneller Wasserraumkessel des italienischen Spezial-Herstellers Manara installiert. Das Unternehmen, beheimatet in Bianconese di Fontevivo, Region Parma, verfügt über 40 Jahre Erfahrung im Dampfkesselbau. Heprotex vertreibt exklusiv die Anlagen dieses Produzenten in Deutschland. Der TFI-40, wie die Typbezeichnung des neuen Kessels im Manthey-Betrieb lautet, produziert stündlich 400 Kilogramm Dampf bei einem Arbeitsdruck von 11,5 bar. Das großdimensionierte Flammrohr als erster der drei Energieübergänge ist asymmetrisch mit Erweiterung nach unten gestaltet, um die Zirkulation im Kessel zu fördern und den oberen Dampfraum zu vergrößern. Die Rauchgaswendekammer wird von Wasser umspült, was die Warmeabgabe optimiert. Das hohe Niveau der Energieübergänge innerhalb des Kessels und das üppige Dampfvolumen sorgen für eine stabile Lieferung von erstklassigem Sattdampf. Das geschieht ohne dass bei Aufschaltung stärkerer Verbraucher wie beispielsweise einer Mangel Qualität und Druck des Dampfes signifikant abfallen. ,,Die Dampfstabilität wird spielend gehalten“, beschreibt Eberhard Manthey diesen Vorzug des Manara. Außerdem glähnt die italienische Kesselkonstruktion durch extrem schnelle Aufheizzeiten: Eberhard Manthey nennt einen Wert von 10 bis 15 Minuten. Das ist ein Tempo, das fast schon in die Region der Schnelldampferzeuger reicht. Die TFI-Kessel von Manara sind TÜV-genehmigungsfrei, die regelmäßige Überwachung kann von sachkundigem Personal durchgeführt werden. Die Manara-Serie TFI wird in einer breiten, fein abgestuften Leistungspalette zwischen 50 und 800 Kilogramm Dampf pro Stunde angeboten, Optional können Kessel ab einer bestimmten Leistung mit integrierter Speisewasser-Vorwärmung ausgestattet werden. ,,Mit dem neuen Manara-Kessel erzielen wir Einsparungen beim Heizöl von gut und gem 20 Prozent“, rechnet Eberhard Manthey vor. Bezüglich Leistung, Qualität und Verfügbarkeit habe man keinerlei Abstriche gegenüber dem alten großen Kessel hinnehmen müssen, eher im Gegenteil, ,,Die schnelle Aufheizzeit ist schon ein großes Plus für den Betriebsablauf“, betont Manthey. Solche Pluspunkte können einen wichtigen Beitrag leisten, einem Betrieb gute Chancen für die Zukunft zu sichern. kpl
Der Krawatten-Service bei Manthey Das Thema Krawattenreinigung haben Eberhard Manthey und Sohn Henrik vor ein paar Jahren erschlossen. Krawatten zählen ja nicht unbedingt zu den bevorzugten Kleidungsteilen in der täglichen Praxis des Textilreinigers. Und genau in diese Marktlücke sind die Mantheys vorgestoßen.  Bei der Bearbeitung der problematisch zu pflegenden Halsschmuck-Teile gibt es eine Arbeitsteilung im Frechener Betrieb der Mantheys: Henrik nimmt sich die Verfleckungen auf den meist sehr edlen Stücken vor. Er hat sich intensiv mit allen Fragen der Detachur beschäftigt und mittlerweile viel Erfahrung und Routine in der diffizilen Kunst der Fleckentfernung auf Krawatten erwerben können.  Der Finish liegt in den bewährten Händen des Seniors. Wer denkt, es genüge schon ein leichter Bügelstrich mit dem Eisen, der täuscht sich gewaltig. Das Krawattenbügeln ist eine anspruchsvolle Kunst, die viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordert. Das Geschäft mit der Krawatte läuft im wesentlichen über Internet. Für diese Dienstleistung wurde eine eigene Web-Seite eingerichtet: www.krawattenreinigung.de.  Mittlerweile kommen Krawattenpäckchen, teilweise mit mehr als zehn Exemplaren, aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland. Beliebt ist der Service vor allem bei Vertretern der höheren Managementebenen aus Wirtschaft, Banken- und Versicherungswesen. Und gar nicht selten kommt es vor, dass liebenswürdige Dankesbriefe an die Mantheys gerichtet werden. Der Krawatten-Service: Ein Geschäft, das eine eigene Dynamik entwickelt hat und auch wirtschaftlich zum Erfolgsmodell geworden ist.