Textilpflege Manthey • Othmarstr. 7 • 50226 Frechen • Tel.: 02234-58303
Presse
Meisterbetrieb
Dieser Artikel über unsere Kirchentextilreinigung erschien in “Die Tagespost” (“Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur”), der einzigen katholische Tageszeitung im deutschsprachihgen Raum.
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Erschienen 17. November 2012
“Wo Paramente ihre Flecken verlieren”
Textilpflege als Handwerk ist in Deutschland zur Ausnahme geworden. Textilien mit hohem Wert gehören jedoch nicht in die „Schnellreinigung an der Ecke“. Die Textilpflege Manthey in Frechen bei Köln betreibt die Textilpflege noch als Handwerk – und das seit mehr als hundert Jahren. Mittlerweile pflegen die Mantheys in der vierten Generation Textilien. Dass sie als Meister ihres Fachs anerkannt sind, das merken die Textilreinigermeister Henrik und Eberhard Manthey mit Frau Annelie an den gut gefüllten Auftragsbüchern: Dank Internet kommt sensible Ware aus dem ganzen Bundesgebiet. 2011 gab es für die erfolgreiche Textilpflege von der Fachpresse in Berlin den „Goldenen Kleiderbügel“als „vorbildliche Exklusiv- Reinigung“, die Handwerkskammer Köln zeichnete die Firma mit der Ehrenplakette aus. Neben Brautmode, Krawatten und Uniformen finden immer mehr Paramente den Weg nach Frechen. Kein Wunder – die meist hochwertigen Gewänder bedürfen einer besonderen Erfahrung in der Pflege. Oft nehmen chemische Reinigungen Paramente nicht an, da ihnen das Risiko zu groß ist. Als Paramente werden Textilien bezeichnet, die in der Liturgie verwendet werden. Messgewänder und Stolen, oftmals mit künstlerisch aufwändigen Verzierungen, Alben, Chorröcke, Talare, Tuniken, aber auch Kelchwäsche oder Altartücher zählen dazu. Das Wort Paramente stammt aus dem Lateinischen „parare mensam“ und heißt wörtlich übersetzt „den Tisch bereiten“. Im Schatten der St. Audomar-Kirche beheimatet, sind die Mantheys immer schon Partner der Pfarreien im weiten Umfeld gewesen. Online ist die Textilpflege Manthey schon seit 1996; sie gehörte damals zu den ersten der Branche. Dank des Internets wird Kirchen in ganz Deutschland die Paramentenreinigung angeboten.  Erfahrung braucht man bei der Paramentenreinigung, wenn es sich bei den Gewändern um sehr alte Stücke handelt. Hier gilt zu erkennen, wie viel Pflege dem Textil überhaupt zugemutet werden kann. Ist ein zu großer Verschleiß sichtbar, wird mit den Besitzern überlegt, welches Risiko man eingehen möchte. Doch selbst bei Museumsstücken ist in den meisten Fällen eine Reinigung möglich. Eine andere Herausforderung sind die verschiedenen zierenden Applikationen auf den Gewändern. Neben aufwendigen Stickereien findet man auch Bemalungen und Vergoldung von Teilflächen. All diese Besätze gilt es zu schützen. Durch die schonende Reinigung im Lösungsmittel erhalten die Gewänder wieder leuchtende Farben. Außerdem werden Schmutzpartikel ausgespült, die die Textilien langfristig schädigen. Die regelmäßige Pflege der Gewänder ist eine Werterhaltung, da Schmutz die Faser schädigt und Schädlinge anzieht. Anders als bei einer Wäsche findet bei der Reinigung im Lösungsmittel keine Faserquellung statt, sodass die Faser sich auch nach mehrmaliger Reinigung nicht negativ verändert. „Angst, dass oftmaliges Reinigen dem Textil schadet, ist also unbegründet“, meint Tochter Michaela Gallhoff. Sie hat ebenfalls die Meisterprüfung absolviert und ist heute vor allem als Obermeisterin und Gutachterin tätig. Zum Service der Firma gehört auch die Fleckentfernung. Hier spielt allerdings der Faktor Zeit eine Rolle, erläutert Eberhard Manthey. „Flecken, die bereits seit Jahren im Textil verharren, sind kaum noch zu entfernen. Hier geht die Flecksubstanz eine Reaktion mit der Textilfaser ein und ist nicht mehr zu lösen.“ Besonders tückisch:Viele Verfleckungen werden erst durch Alterung als Vergilben sichtbar, etwa Schweißränder im Kragenbereich. Eine zeitnahe Reinigung kann dies verhindern. Bei jüngeren Flecken bekommt man in Frechen nahezu alles heraus, was entfernbar ist. Hierbei kommen unzählige Hilfsstoffe und jede Menge Erfahrung zum Einsatz. Zum Schluss werden die Paramente mit einer sogenannten Finish-Behandlung wieder in Form gebracht. Um den Versand kümmert sich Henrik Manthey persönlich – Verwechslungen hat es hier noch nie gegeben. Eine Spedition liefert die gepflegten Gewänder hängend zurück. Info: Textilpflege Manthey, Abt. Paramente, Othmarstr. 7, 50226 Frechen, Tel.: (0 22 34)58303 www.kirchentextilreinigung.de
Spezial Unternehmen im Porträt Wo Paramente ihre Flecken verlieren Textilpflege als Handwerk: Die Firma Manthey arbeitet seit mehr als hundert Jahren im Kölner Westen und säubert auch wertvolle historische Gewänder         VON CARL-H. PIERK
Spezialisten in handwerklicher Textilreinigung: Annelie Manthey (links), Henrik Manthey (Mitte) und Eberhard Manthey.                                                                                Foto: Manthey
Ein reich besticktes Stück kostbaren Stoffes. Eine sorgfältige Reinigung beschädigt die Substanz solcher Textilien nicht.               Foto: Manthey
Textilpflege Manthey • Othmarstr. 7 • 50226 Frechen • Tel.: 02234-58303
Meisterbetrieb
Dieser Artikel über unsere Kirchentextilreinigung erschien in “Die Tagespost” (“Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur”), der einzigen katholische Tageszeitung im deutschsprachihgen Raum.
Erschienen 17. November 2012
“Wo Paramente ihre Flecken verlieren”
Textilpflege als Handwerk ist in Deutschland zur Ausnahme geworden. Textilien mit hohem Wert gehören jedoch nicht in die „Schnellreinigung an der Ecke“. Die Textilpflege Manthey in Frechen bei Köln betreibt die Textilpflege noch als Handwerk – und das seit mehr als hundert Jahren. Mittlerweile pflegen die Mantheys in der vierten Generation Textilien. Dass sie als Meister ihres Fachs anerkannt sind, das merken die Textilreinigermeister Henrik und Eberhard Manthey mit Frau Annelie an den gut gefüllten Auftragsbüchern: Dank Internet kommt sensible Ware aus dem ganzen Bundesgebiet. 2011 gab es für die erfolgreiche Textilpflege von der Fachpresse in Berlin den „Goldenen Kleiderbügel“als „vorbildliche Exklusiv- Reinigung“, die Handwerkskammer Köln zeichnete die Firma mit der Ehrenplakette aus. Neben Brautmode, Krawatten und Uniformen finden immer mehr Paramente den Weg nach Frechen. Kein Wunder – die meist hochwertigen Gewänder bedürfen einer besonderen Erfahrung in der Pflege. Oft nehmen chemische Reinigungen Paramente nicht an, da ihnen das Risiko zu groß ist. Als Paramente werden Textilien bezeichnet, die in der Liturgie verwendet werden. Messgewänder und Stolen, oftmals mit künstlerisch aufwändigen Verzierungen, Alben, Chorröcke, Talare, Tuniken, aber auch Kelchwäsche oder Altartücher zählen dazu. Das Wort Paramente stammt aus dem Lateinischen „parare mensam“ und heißt wörtlich übersetzt „den Tisch bereiten“. Im Schatten der St. Audomar-Kirche beheimatet, sind die Mantheys immer schon Partner der Pfarreien im weiten Umfeld gewesen. Online ist die Textilpflege Manthey schon seit 1996; sie gehörte damals zu den ersten der Branche. Dank des Internets wird Kirchen in ganz Deutschland die Paramentenreinigung angeboten.  Erfahrung braucht man bei der Paramentenreinigung, wenn es sich bei den Gewändern um sehr alte Stücke handelt. Hier gilt zu erkennen, wie viel Pflege dem Textil überhaupt zugemutet werden kann. Ist ein zu großer Verschleiß sichtbar, wird mit den Besitzern überlegt, welches Risiko man eingehen möchte. Doch selbst bei Museumsstücken ist in den meisten Fällen eine Reinigung möglich. Eine andere Herausforderung sind die verschiedenen zierenden Applikationen auf den Gewändern. Neben aufwendigen Stickereien findet man auch Bemalungen und Vergoldung von Teilflächen. All diese Besätze gilt es zu schützen. Durch die schonende Reinigung im Lösungsmittel erhalten die Gewänder wieder leuchtende Farben. Außerdem werden Schmutzpartikel ausgespült, die die Textilien langfristig schädigen. Die regelmäßige Pflege der Gewänder ist eine Werterhaltung, da Schmutz die Faser schädigt und Schädlinge anzieht. Anders als bei einer Wäsche findet bei der Reinigung im Lösungsmittel keine Faserquellung statt, sodass die Faser sich auch nach mehrmaliger Reinigung nicht negativ verändert. „Angst, dass oftmaliges Reinigen dem Textil schadet, ist also unbegründet“, meint Tochter Michaela Gallhoff. Sie hat ebenfalls die Meisterprüfung absolviert und ist heute vor allem als Obermeisterin und Gutachterin tätig. Zum Service der Firma gehört auch die Fleckentfernung. Hier spielt allerdings der Faktor Zeit eine Rolle, erläutert Eberhard Manthey. „Flecken, die bereits seit Jahren im Textil verharren, sind kaum noch zu entfernen. Hier geht die Flecksubstanz eine Reaktion mit der Textilfaser ein und ist nicht mehr zu lösen.“ Besonders tückisch:Viele Verfleckungen werden erst durch Alterung als Vergilben sichtbar, etwa Schweißränder im Kragenbereich. Eine zeitnahe Reinigung kann dies verhindern. Bei jüngeren Flecken bekommt man in Frechen nahezu alles heraus, was entfernbar ist. Hierbei kommen unzählige Hilfsstoffe und jede Menge Erfahrung zum Einsatz. Zum Schluss werden die Paramente mit einer sogenannten Finish-Behandlung wieder in Form gebracht. Um den Versand kümmert sich Henrik Manthey persönlich – Verwechslungen hat es hier noch nie gegeben. Eine Spedition liefert die gepflegten Gewänder hängend zurück. Info: Textilpflege Manthey, Abt. Paramente, Othmarstr. 7, 50226 Frechen, Tel.: (0 22 34)58303 www.kirchentextilreinigung.de
Spezial Unternehmen im Porträt Wo Paramente ihre Flecken verlieren Textilpflege als Handwerk: Die Firma Manthey arbeitet seit mehr als hundert Jahren im Kölner Westen und säubert auch wertvolle historische Gewänder         VON CARL-H. PIERK
Spezialisten in handwerklicher Textilreinigung: Annelie Manthey (links), Henrik Manthey (Mitte) und Eberhard Manthey.