Textilpflege Manthey • Othmarstr. 7 • 50226 Frechen • Tel.: 02234-58303
Textilpflege
Meisterbetrieb
Die Geschichte der Textilpflege
Geschichte der Chemischen Reinigung Geschichte der Chemischen Reinigung Textilpflege heute Textilpflege heute Geschichte der Wäscherei Geschichte der Wäscherei
Man ist sich heute einig, dass die Geburtsstunde der Textilreinigung mit Lösungsmitteln Anfang des 19. Jahrhunderts anzusiedeln ist. Schon lange war es vor allem ein Privileg der Reichen, saubere Kleidung zu tragen. Aber gerade die hochwertigen Woll- und Seidenstoffe ließen sich nicht so einfach waschen wie Baumwoll- oder Leinenstoffe. Deshalb beschränkte man sich entweder auf die Fleckentfernung, oder das Teil wurde neu eingefärbt. Einer dieser gut angesehenen Färber war der Franzose Jolly Belin, und seinem ungeschickten Lehrling ist es wohl zu verdanken, dass damals in Paris die Entwicklung der Textilreinigung in Gang gekommen ist. Es war um das Jahr 1825, als der Lehrjunge ungeschickterweise eine Terpentinöllampe umstieß und sich das Terpentinöl auf einen Uniformrock ergoss. Das gute Stück! Meister Belin versuchte die Uniform zu retten, indem er das Terpentin abtupfte und die Jacke zum trocknen aufhing.
Geschichte der Chemischen Reinigung
Als das Öl am nächsten Tag verflogen war, machte Belin eine erstaunliche Entdeckung: der Stoff war an den Stellen, die am Vortag noch vom Terpentin durchtränkt waren, wesentlich sauberer als an den anderen Stellen. Da kam Meister Belin die entscheidende Idee: wenn schon einige Stellen mit Terpentinöl sauber werden, warum dann nicht das ganze Stück in Terpentinöl stecken? Gesagt, getan. Das Ergebnis war für damalige Verhältnisse verblüffend - das Textil war sauber, und dabei war der Stoff noch genauso glatt wie vorher. So oder so ähnlich entstand die Textilreinigung mit Lösungsmitteln. Das Terpentinöl hatte allerdings den großen Nachteil, das es sehr übel roch. Deshalb wechselte man später erst zum Benzol, danach zum Schwerbenzin über. Damit war zwar das Geruchsproblem gelöst, ein weiterer Nachteil jedoch blieb - die Explosionsgefahr. Man verfügte zwar bereits über gut funktionierende "Benzinwaschmaschinen", aber man kann sich vorstellen, dass sich in den Anfängen so manche Reinigung lautstark verabschiedet hat. Immerhin hatte man auf diese Weise mittlerweile die Möglichkeit, auch nichtwaschbare Textilien zu reinigen. Ein entscheidender Schritt für die Textilreinigung folgte mit der Einführung der unbrennbaren Lösungsmittel zu Beginn unseres Jahrhunderts, zuerst "Trichlorethen" und "Tetrachlorkohlenstoff", später das "Perchlorethylen (Per)", mit dem auch heute noch überwiegend gereinigt wird. Gleichzeitig wurden auch die Maschinen immer raffinierter auf die Lösungsmittel abgestimmt. Das Schleudern und anschließende Trocknen an der Luft entfiel und wurde in die Maschine verlagert, so dass auch ein großer Teil des Lösungsmittels wieder zurück gewonnen werden konnte. In den fünfziger Jahren kam FCKW als revolutionäres Lösungsmittel auf den Markt. Es war sehr schonend zum Textil und konnte schon bei sehr niedrigen Temperaturen getrocknet und zurück gewonnen werden. Nach der Entdeckung der Schädigung der Ozon-Schicht durch FCKW wurde dieses allerdings Anfang der 90er Jahre verboten. Auf der Suche nach Ersatz ging man wieder zurück in Richtung Benzin. Das so genannte "KWL" ist ähnlich schonend gegenüber Textilien und Färbungen wie FCKW, und die Explosionsgefahr hat man aufgrund modernster Maschinentechnologie heute auch im Griff. Weit verbreitet ist heute immer noch das das "Per" (Perchlorethylen). Seine Reinigungswirkung ist sehr gut. Die heutigen Maschinen besitzen Messcomputer, so dass sich die Maschinen erst öffnen lassen, wenn das Lösungsmittel nahezu restlos aus der Ware entfernt ist. Weitere große umwelttechnische Auflagen, wie z.B. Computerüberwachung der Raumluft, lüftungstechnische Anlagen usw., sorgen heute dafür, dass weder Mitarbeiter in Reinigungen noch Kunden mit Lösungsmittel in Kontakt kommen. Als Alternative trifft man heute auch vereinzelt auf flüssiges CO² als Lösemittel. Die Maschinen sind allerdings deutlich aufwendiger und damit kostspieliger als die verbreiteten Per- oder KWL- Maschinen. Auch andere neue Lösungsmittel sind bekannt (vor allem GreenEarth und Solvon K4), die sich allerdings in der Praxis hinsichtlich der Reinigungskraft und Anwendungsfreundlichkeit erst noch bewähren müssen.
Die Geschichte des Waschens
Gewaschen wurde schon lange, bevor es gewerbliche Waschanstalten gab. Schon die alten Ägypter reinigten ihre feinen Leinengewänder, indem sie sie mit Schlegeln im Wasser bearbeiteten,  anschließend zum Entwässern an der Luft schwenkten und dann mit Stöcken zusammen drehten, um das restliche Wasser zu entfernen. Bei den Römer wurden die Kleidungsstücke von den Sklaven durch abgestandenen Urin gereinigt. Dieser enthält nämlich große Mengen Ammoniak, ein Alkali. Die Wäschereinigung in Gebäuden fand wahrscheinlich zuerst in den Klöstern statt, wo auch schon Seife verwendet wurde. Mitte des letzten Jahrhunderts war Waschen noch Hauswerk. Seife stellte man aus Pottasche und Fetten her. 1855 soll in Hamburg aus einer früheren Bleicherei die erste gewerbliche Wäscherei entstanden sein. der bald weitere folgten. Die ersten Waschanstalten wurden überwiegend von Frauen betrieben, die Arbeit musste fast ausschließlich von Hand verrichtet werden. Die ersten Waschmaschinen kamen um 1880 aus Amerika; weitere Entwicklungen wie Schleuder und Mangel konnten zumindest ein Teil der mühseligen Arbeit maschinell verrichten. Doch selbst heute noch ist viel "echtes Handwerk" im Spiel , wenn es um perfekt gepflegte Textilien geht. Anfang des letzten Jahrhunderts gab es - vor allem in Großstädten - Dampfwäschereien, die erst überwiegend Privatwäsche, später auch Wäsche aus Hotels und anderen Gewerben bearbeiteten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Betriebsformen - neben den Großwäschereien tauchten auch kleinere Familienbetriebe auf. Heute überwiegt der Anteil an Großbetrieben. Auch die Angebotspalette unterlag im Laufe dieses Jahrhunderts einem ständigen Wandel - aber nie war das Angebot größer als heute!
Textilpflege heute
Erst 1981 wurden die Berufe "Wäscher und Plätter" sowie "Färber und Chemischreiniger" zum "Textilreiniger" zusammen  geschlossen. Heute ist die Angebotspalette Ihrer Textilreinigung größer denn je. Service und Umweltschutz werden groß geschrieben. Heute wird nicht mehr nur gewaschen oder gereinigt: Großwäschereien vermieten Wäsche für Kliniken oder Hotels; Reinigungen kümmern sich um Leder, Teppiche und Heimtextilien; Textilien werden ausgerüstet (z.B. Wasser abweisend) usw... Als Alternative zur Reinigung und zum Waschen gewinnt die Nassreinigung heute an Bedeutung. Darunter versteht man eine höchst schonende Behandlung von Textilien in Wasser. Durch spezielle Verfahren und Hilfsmittel können so auch Textilien mit Wasser behandelt werden, die an sich nicht waschbar sind. Fragen Sie Ihren Textilreiniger! Suchen Sie sich einen Fachbetrieb mit Erfahrung, denn immer neue Textilien und Stoff- Kombinationen fordern eine ständige Weiterbildung des Textilreinigers!
Textilpflege Manthey • Othmarstr. 7 • 50226 Frechen • Tel.: 02234-58303
Meisterbetrieb
Die Geschichte der Textilpflege
Geschichte der Chemischen Reinigung Geschichte der Chemischen Reinigung Textilpflege heute Textilpflege heute Geschichte der Wäscherei Geschichte der Wäscherei
Man ist sich heute einig, dass die Geburtsstunde der Textilreinigung mit Lösungsmitteln Anfang des 19. Jahrhunderts anzusiedeln ist. Schon lange war es vor allem ein Privileg der Reichen, saubere Kleidung zu tragen. Aber gerade die hochwertigen Woll- und Seidenstoffe ließen sich nicht so einfach waschen wie Baumwoll- oder Leinenstoffe. Deshalb beschränkte man sich entweder auf die Fleckentfernung, oder das Teil wurde neu eingefärbt. Einer dieser gut angesehenen Färber war der Franzose Jolly Belin, und seinem ungeschickten Lehrling ist es wohl zu verdanken, dass damals in Paris die Entwicklung der Textilreinigung in Gang gekommen ist. Es war um das Jahr 1825, als der Lehrjunge ungeschickterweise eine Terpentinöllampe umstieß und sich das Terpentinöl auf einen Uniformrock ergoss. Das gute Stück! Meister Belin versuchte die Uniform zu retten, indem er das Terpentin abtupfte und die Jacke zum trocknen aufhing.
Geschichte der Chemischen Reinigung
Als das Öl am nächsten Tag verflogen war, machte Belin eine erstaunliche Entdeckung: der Stoff war an den Stellen, die am Vortag noch vom Terpentin durchtränkt waren, wesentlich sauberer als an den anderen Stellen. Da kam Meister Belin die entscheidende Idee: wenn schon einige Stellen mit Terpentinöl sauber werden, warum dann nicht das ganze Stück in Terpentinöl stecken? Gesagt, getan. Das Ergebnis war für damalige Verhältnisse verblüffend - das Textil war sauber, und dabei war der Stoff noch genauso glatt wie vorher. So oder so ähnlich entstand die Textilreinigung mit Lösungsmitteln. Das Terpentinöl hatte allerdings den großen Nachteil, das es sehr übel roch. Deshalb wechselte man später erst zum Benzol, danach zum Schwerbenzin über. Damit war zwar das Geruchsproblem gelöst, ein weiterer Nachteil jedoch blieb - die Explosionsgefahr. Man verfügte zwar bereits über gut funktionierende "Benzinwaschmaschinen", aber man kann sich vorstellen, dass sich in den Anfängen so manche Reinigung lautstark verabschiedet hat. Immerhin hatte man auf diese Weise mittlerweile die Möglichkeit, auch nichtwaschbare Textilien zu reinigen. Ein entscheidender Schritt für die Textilreinigung folgte mit der Einführung der unbrennbaren Lösungsmittel zu Beginn unseres Jahrhunderts, zuerst "Trichlorethen" und "Tetrachlorkohlenstoff", später das "Perchlorethylen (Per)", mit dem auch heute noch überwiegend gereinigt wird. Gleichzeitig wurden auch die Maschinen immer raffinierter auf die Lösungsmittel abgestimmt. Das Schleudern und anschließende Trocknen an der Luft entfiel und wurde in die Maschine verlagert, so dass auch ein großer Teil des Lösungsmittels wieder zurück gewonnen werden konnte. In den fünfziger Jahren kam FCKW als revolutionäres Lösungsmittel auf den Markt. Es war sehr schonend zum Textil und konnte schon bei sehr niedrigen Temperaturen getrocknet und zurück gewonnen werden. Nach der Entdeckung der Schädigung der Ozon-Schicht durch FCKW wurde dieses allerdings Anfang der 90er Jahre verboten. Auf der Suche nach Ersatz ging man wieder zurück in Richtung Benzin. Das so genannte "KWL" ist ähnlich schonend gegenüber Textilien und Färbungen wie FCKW, und die Explosionsgefahr hat man aufgrund modernster Maschinentechnologie heute auch im Griff. Weit verbreitet ist heute immer noch das das "Per" (Perchlorethylen). Seine Reinigungswirkung ist sehr gut. Die heutigen Maschinen besitzen Messcomputer, so dass sich die Maschinen erst öffnen lassen, wenn das Lösungsmittel nahezu restlos aus der Ware entfernt ist. Weitere große umwelttechnische Auflagen, wie z.B. Computerüberwachung der Raumluft, lüftungstechnische Anlagen usw., sorgen heute dafür, dass weder Mitarbeiter in Reinigungen noch Kunden mit Lösungsmittel in Kontakt kommen. Als Alternative trifft man heute auch vereinzelt auf flüssiges CO² als Lösemittel. Die Maschinen sind allerdings deutlich aufwendiger und damit kostspieliger als die verbreiteten Per- oder KWL- Maschinen. Auch andere neue Lösungsmittel sind bekannt (vor allem GreenEarth und Solvon K4), die sich allerdings in der Praxis hinsichtlich der Reinigungskraft und Anwendungsfreundlichkeit erst noch bewähren müssen.
Die Geschichte des Waschens
Gewaschen wurde schon lange, bevor es gewerbliche Waschanstalten gab. Schon die alten Ägypter reinigten ihre feinen Leinengewänder, indem sie sie mit Schlegeln im Wasser bearbeiteten,  anschließend zum Entwässern an der Luft schwenkten und dann mit Stöcken zusammen drehten, um das restliche Wasser zu entfernen. Bei den Römer wurden die Kleidungsstücke von den Sklaven durch abgestandenen Urin gereinigt. Dieser enthält nämlich große Mengen Ammoniak, ein Alkali. Die Wäschereinigung in Gebäuden fand wahrscheinlich zuerst in den Klöstern statt, wo auch schon Seife verwendet wurde. Mitte des letzten Jahrhunderts war Waschen noch Hauswerk. Seife stellte man aus Pottasche und Fetten her. 1855 soll in Hamburg aus einer früheren Bleicherei die erste gewerbliche Wäscherei entstanden sein. der bald weitere folgten. Die ersten Waschanstalten wurden überwiegend von Frauen betrieben, die Arbeit musste fast ausschließlich von Hand verrichtet werden. Die ersten Waschmaschinen kamen um 1880 aus Amerika; weitere Entwicklungen wie Schleuder und Mangel konnten zumindest ein Teil der mühseligen Arbeit maschinell verrichten. Doch selbst heute noch ist viel "echtes Handwerk" im Spiel , wenn es um perfekt gepflegte Textilien geht. Anfang des letzten Jahrhunderts gab es - vor allem in Großstädten - Dampfwäschereien, die erst überwiegend Privatwäsche, später auch Wäsche aus Hotels und anderen Gewerben bearbeiteten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Betriebsformen - neben den Großwäschereien tauchten auch kleinere Familienbetriebe auf. Heute überwiegt der Anteil an Großbetrieben. Auch die Angebotspalette unterlag im Laufe dieses Jahrhunderts einem ständigen Wandel - aber nie war das Angebot größer als heute!
Textilpflege heute
Erst 1981 wurden die Berufe "Wäscher und Plätter" sowie "Färber und Chemischreiniger" zum "Textilreiniger" zusammen  geschlossen. Heute ist die Angebotspalette Ihrer Textilreinigung größer denn je. Service und Umweltschutz werden groß geschrieben. Heute wird nicht mehr nur gewaschen oder gereinigt: Großwäschereien vermieten Wäsche für Kliniken oder Hotels; Reinigungen kümmern sich um Leder, Teppiche und Heimtextilien; Textilien werden ausgerüstet (z.B. Wasser abweisend) usw... Als Alternative zur Reinigung und zum Waschen gewinnt die Nassreinigung heute an Bedeutung. Darunter versteht man eine höchst schonende Behandlung von Textilien in Wasser. Durch spezielle Verfahren und Hilfsmittel können so auch Textilien mit Wasser behandelt werden, die an sich nicht waschbar sind. Fragen Sie Ihren Textilreiniger! Suchen Sie sich einen Fachbetrieb mit Erfahrung, denn immer neue Textilien und Stoff- Kombinationen fordern eine ständige Weiterbildung des Textilreinigers!